Bei einem Wasserschaden im Keller zählt jede Stunde. Sichern Sie zuerst sich selbst und schalten Sie bei stehendem Wasser den Strom für den betroffenen Bereich ab. Danach geht es darum, das Wasser entfernen und den Raum trocknen zu lassen, bevor Schimmel und Bauschäden entstehen. Wir sind ein unabhängiger Vermittlungsdienst für den Raum Frankfurt und Rhein-Main und verbinden Sie schnell mit einem geprüften Fachbetrieb. Für Sie ist das kostenlos, unsere Provision zahlt der ausführende Betrieb.
Gerade im Rhein-Main-Gebiet sorgen Starkregen und vollgelaufene Keller immer wieder für Notfälle. Auf dieser Seite erfahren Sie, woher das Wasser kommt, was Sie sofort tun sollten und wie die Sanierung abläuft.
Was tun bei Wasserschaden im Keller?
Sorgen Sie zuerst für Sicherheit, dann handeln Sie zügig. Betreten Sie einen überfluteten Keller nicht, solange Strom anliegen könnte. Schalten Sie die Sicherung für den Kellerbereich ab oder lassen Sie das im Zweifel durch eine Fachkraft erledigen. Erst wenn keine Stromgefahr mehr besteht, gehen Sie näher heran.
Danach gilt diese Reihenfolge:
- Strom und Sicherheit prüfen: Nicht ins Wasser steigen, wenn Steckdosen, Verteiler oder Geräte im Wasser stehen.
- Wasser stoppen: Bei einem Rohrbruch den Haupthahn schließen. Bei Grundwasser oder Starkregen lässt sich die Quelle oft nicht abstellen.
- Wasser entfernen lassen: Stehendes Wasser muss schnell raus. Wir vermitteln einen Fachbetrieb, der mit Tauchpumpe und Sauger abpumpt.
- Gegenstände sichern: Möbel, Kartons und Geräte aus dem Wasser holen und höher lagern.
- Schaden dokumentieren: Fotos und Videos machen, Wasserstand festhalten. Das hilft später bei der Versicherung.
Wenn Sie schnelle Hilfe brauchen, schildern Sie Ihren Fall über unser Schadenformular. Wir leiten Sie an einen passenden Betrieb in Ihrer Nähe weiter.
Woher kommt das Wasser im Keller?
Die Ursache entscheidet über die Lösung und oft auch über die Frage, wer zahlt. Im Raum Frankfurt und Rhein-Main sehen Fachbetriebe vor allem diese fünf Auslöser.
Rohrbruch und Leitungswasser
Ein geplatztes oder undichtes Rohr ist eine der häufigsten Ursachen. Das Wasser tritt aus Trinkwasser- oder Heizungsleitungen aus, oft unbemerkt hinter Wänden. Hier hilft es, sofort den Haupthahn zu schließen.
Drückendes Grundwasser
Steigt der Grundwasserspiegel, drückt Wasser durch Wände und Bodenplatte. Das passiert vor allem nach langen Regenphasen oder in der Nähe von Rhein und Main, wo der Grundwasserstand schwankt.
Starkregen und Rückstau
Bei Starkregen kann die Kanalisation überlastet werden. Dann drückt Abwasser über die Kanalanschlüsse zurück in den Keller. Dieser Rückstau ist im Rhein-Main-Gebiet bei Sommergewittern ein wiederkehrendes Problem.
Defekte Kellerabdichtung
Risse im Mauerwerk oder eine alte, poröse Abdichtung lassen Feuchtigkeit langsam eindringen. Oft zeigt sich das durch feuchte Wände, Salzränder oder modrigen Geruch, bevor sichtbares Wasser steht.
Hochwasser
Tritt ein Fluss über die Ufer oder fließt Oberflächenwasser hangabwärts, läuft der Keller von außen voll. Solche Lagen treten in flussnahen Orten in der Region immer wieder auf.
Warum ist schnelle Trocknung so wichtig?
Je länger Feuchtigkeit im Keller bleibt, desto größer wird der Schaden. Schon nach wenigen Tagen kann sich Schimmel bilden, der die Gesundheit belastet und sich schwer wieder entfernen lässt. Deshalb sollte die Trocknung so früh wie möglich starten.
Feuchtigkeit greift außerdem die Bausubstanz an. Estrich, Putz und Dämmung saugen sich voll, Mauerwerk bleibt lange klamm. Im Keller stehen oft Heizung, Elektroverteiler und Anschlüsse, die durch Wasser Schaden nehmen oder gefährlich werden können. Eine Fachfirma misst die Restfeuchte und stellt Trocknungsgeräte auf, statt nur oberflächlich zu lüften.
Wie lange das dauert, hängt von Material und Schadensumfang ab. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zur Dauer der Bautrocknung und Estrichtrocknung. Den passenden Betrieb dafür vermitteln wir Ihnen.
Wer zahlt einen Wasserschaden im Keller?
Das hängt von der Ursache ab. Schäden durch ausgetretenes Leitungswasser, also etwa einen Rohrbruch, deckt meist die Wohngebäudeversicherung ab. Für Schäden durch Starkregen, Rückstau, Grundwasser oder Hochwasser brauchen Sie in der Regel eine zusätzliche Elementarschadenversicherung.
Wichtig ist eine saubere Dokumentation. Halten Sie fest, was passiert ist, und melden Sie den Schaden zeitnah Ihrer Versicherung. Welche Police in welchem Fall greift, erklären wir genauer im Ratgeber Wasserschaden und Versicherung: wer zahlt.
Wie läuft die Sanierung des Kellers ab?
Nach dem Notfall folgt die geordnete Sanierung in mehreren Schritten. Ein vermittelter Fachbetrieb pumpt zunächst das restliche Wasser ab und reinigt den Bereich, vor allem bei Abwasser aus einem Rückstau.
Danach folgen üblicherweise diese Schritte:
- Bestandsaufnahme: Der Betrieb misst die Feuchte und prüft, welche Bauteile betroffen sind.
- Ausräumen und Demontage: Durchnässte Materialien wie Dämmung oder beschädigter Putz werden entfernt.
- Technische Trocknung: Trockner und Entfeuchter laufen, bis die Restfeuchte im Zielbereich liegt.
- Wiederherstellung: Estrich, Putz und Anstrich werden erneuert, der Keller wird wieder nutzbar.
Welche Leistungen die Fachbetriebe abdecken, sehen Sie auf unserer Seite Leistungen. Wir koordinieren für Sie den Kontakt, die Arbeiten selbst führt der jeweilige Betrieb aus.
Wie lässt sich ein Wasserschaden im Keller vorbeugen?
Mit ein paar Maßnahmen senken Sie das Risiko deutlich. Eine Rückstauklappe in der Abwasserleitung verhindert, dass Wasser bei Starkregen aus dem Kanal zurück in den Keller drückt. Sie ist im Rhein-Main-Gebiet besonders sinnvoll.
Prüfen Sie außerdem regelmäßig die Kellerabdichtung und die Entwässerung rund ums Haus. Halten Sie Lichtschächte und Abläufe frei und lagern Sie wertvolle Gegenstände nicht direkt auf dem Kellerboden. So begrenzen Sie den Schaden, falls doch einmal Wasser eindringt.
Schnell handeln bei Wasserschaden im Keller
Ein Wasserschaden im Keller wird teurer, je länger Sie warten. Sichern Sie zuerst Strom und Personen, dokumentieren Sie den Schaden und lassen Sie das Wasser zügig entfernen und trocknen. Als Vermittlungsdienst für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet finden wir für Sie schnell einen geprüften Fachbetrieb. Schildern Sie Ihren Fall jetzt kostenlos über unser Schadenformular, wir kümmern uns um die passende Vermittlung.
Häufige Fragen
Was sollte ich bei einem überfluteten Keller zuerst tun?
Achten Sie zuerst auf Ihre Sicherheit. Betreten Sie den Keller nicht, wenn Steckdosen, Geräte oder Verteiler im Wasser stehen, und schalten Sie den Strom für den Bereich ab. Erst wenn keine Stromgefahr mehr besteht, sichern Sie Gegenstände, dokumentieren den Schaden und lassen das Wasser durch einen Fachbetrieb entfernen.
Wer zahlt einen Wasserschaden im Keller?
Das hängt von der Ursache ab. Schäden durch ausgetretenes Leitungswasser deckt meist die Wohngebäudeversicherung. Für Starkregen, Rückstau, Grundwasser oder Hochwasser brauchen Sie in der Regel eine Elementarschadenversicherung. Eine genaue Übersicht finden Sie in unserem Ratgeber zur Wasserschaden-Versicherung.
Wie schnell muss ein nasser Keller getrocknet werden?
So früh wie möglich. Bereits nach wenigen Tagen kann sich Schimmel bilden, und Feuchtigkeit greift Estrich, Putz und Mauerwerk an. Eine Fachfirma misst die Restfeuchte und stellt Trocknungsgeräte auf. Die Dauer richtet sich nach Material und Schadensumfang.
Übernehmen Sie selbst das Abpumpen und die Sanierung?
Nein. Wir sind ein unabhängiger Vermittlungsdienst und führen selbst keine Arbeiten aus. Wir vermitteln Ihnen einen geprüften Fachbetrieb im Raum Frankfurt und Rhein-Main, der das Wasser entfernt, trocknet und saniert. Für Sie ist die Vermittlung kostenlos.
Was hilft gegen einen vollgelaufenen Keller bei Starkregen?
Eine Rückstauklappe in der Abwasserleitung verhindert, dass Wasser aus dem überlasteten Kanal zurück in den Keller drückt. Zusätzlich helfen eine intakte Kellerabdichtung, freie Lichtschächte und Abläufe sowie eine gute Entwässerung rund ums Haus. Das ist im Rhein-Main-Gebiet besonders sinnvoll.